Rotwein aus Spanien

Spanien ist nicht nur für gutes Wetter und tolle Strände bekannt, sondern auch weltweit für seine erstklassigen Weine. Besonders häufig kennt man Rotweine aus Spanien wie beispielsweise der Rioja der in Spanien als Qualitätswein in höher gelegenen Gebieten angebaut wird. Dieser rote Wein ist sehr kräftig und hat einen hohen Alkoholgehalt. Dieser spanische Rotwein hat vier Qualitätsstufen: Vino Joven (max. 2 Jahre alt), Crianza (2 Jahre alt), Reserva (3 Jahre im Fass gelagert). Der hochwertigste Rioja Rotwein ist der Gran Reserva, der 3 Jahre im Eichenfass reifte und anschließend zwei weitere Jahre in der Flasche nachreifte.

Spanische Weine

Noch bekannter dürfte der spanische Wein Valdepenas sein, der aus dem Gebiet um La Mancha im Süden Kastiliens stammt und hat fruchtige wie auch aromatische Eigenschaften. Dieser ist in jedem Weingeschäft Deutschlands, aber insbesondere in Fachgeschäften für Weine erhältlich. Speziellere Weine lassen sich in einem Weinshop über das Internet bestellen.

Häufig glaubt man, dass spanischer Wein zu der Kategorie Rotweine zuzuordnen ist.Doch die mehr als 50 Prozent der Rebfläche wird in Spanien für die Herstellung von Weißweinen herstellt. Insofern ist Spanien nicht nur für seine Rotweine, sondern auch für seine Weißweine bekannt. In jedem Fall handelt es sich bei beiden Weinen um zumeist hochklassige Produkte, die häufig in historischen Lagern und Kellergewölben ihren Ursprung haben und neben der vielen Sonnenstunden in Spanien und perfekter Temperaturbedingungen einen einmaligen spanischen Wein liefern.

Im Zuge der Weißweine sollte an der Stelle der Weißwein Sherry genannt werden, der zu der Gruppe der Likörweine gehört. Im ersten Schritt wird der Sherry aus der Palomino-Traube hergestellt. Nach dem Gären wird der Weißwein mit Branntwein ergänzt, dann handelt es sich um einen Sherry. So darf der spanische Wein allerdings nur heißen, wenn er aus dem Anbaugebiet von Jerez stammt. Zu unterscheiden sind die Qualitäten Fino und Manzanilla, die zu den helleren Sorten gehören. Bräunliche Farben enthält die Sorte Amontillada. Und der Geschmack? Da gibt es eine einfache Faustregel: Heller Sherry ist trockener als ein dunkler Sherry, der mit einem süßen Geschmack aufwartet.